Schulkonzept

Staatliche Grundschule „Gotha-Siebleben“

Stand: August 2017 (Änderungen werden fortlaufend vorgenommen)

 

 

„Wer ein Schiff bauen will, sollte nicht Arbeit und Werkzeug verteilen, sondern die Sehnsucht nach dem Meer lehren.

Antoine de Saint-Exupery

Auch wir wollen den Unterricht zunehmend mehr vom Kind aus denken.

Mit unserer Unterstützung sollen sich unsere Schüler selbst auf den Weg machen und das Lernen lernen.


Schulkonzept der Staatlichen Grundschule „Gotha-Siebleben“

1. Das sind wir

Warum sich unsere Schule, die seit 17 Jahren den Titel: „ Umweltschule in Europa“ trägt,  durch eine große Vielfalt auszeichnet, soll in unserem Schulkonzepts genauer erläutert und erklärt werden.

 

Das gesamte personelle sowie sächliche Umfeld einer Schule ist gekennzeichnet durch eine Vielfalt, der wir als Lehrer und Erzieher dieser Schule versuchen, auf das Bestmögliche gerecht zu werden. Die Hauptansatzpunkte sind bereits in unserem Leitbild ersichtlich.

 

Im Folgenden soll unsere Schule kurz vorgestellt werden:

Im Schuljahr 2017/2018 lernen an der Staatlichen Grundschule „Gotha-Siebleben“ in insgesamt 10 Klassen 219 Schülerinnen und Schüler. Sie werden von 13 Lehrerinnen und unterrichtet. Die Hortbetreuung wird durch 9 Erzieherinnen gewährleistet.

Außer den kindgerecht ausgestalteten 10 Klassenräumen verfügt unsere Schule über 2 Fachkabinette für Kunst/Englisch sowie Musik, einen Werkraum, einen Schulgartenraum, 3 Horträume, einen Speiseraum, eine Aula, ein Schulmuseum, eine Schülerbibliothek, eine neu eingerichtete große Lern- und Kinderküche sowie mehrere Differenzierungs- und Lehrmittel- räume.

Im Bereich des großzügigen Außengeländes befinden sich Unterrichtsplätze im Grünen, unser großer bereits mehrfach ausgezeichneter Schulgarten mit vielfältigen Ergebnissen unserer Umweltprojekte, eine Turnhalle mit direkt angrenzendem großen Sportplatz sowie Spielplätze für die Nachmittagsbetreuung der Kinder.

Sowohl unsere im Jahr 2009 komplett sanierte und modernisierte Schule mit ihrer guten materiellen Ausstattung als auch die naturnahe und verkehrsberuhigte Lage des gesamten Schulgeländes in unmittelbarer Nähe des „Gustav-Freytag-Parks“ bieten sehr gute Lernbedingungen für unsere Schüler.

Dies sind fördernde Bedingungen dafür, dass die Kinder sich in ihrer Lernumgebung wohl fühlen.

Unsere Schule, als Haus des Lernens, vermittelt den Schülern vielfältige Kompetenzen, die für sie aktuell und vor allem auch perspektivisch gesehen wichtig sind und in der sehr schnelllebigen Zeit immer wichtiger werden. Dazu gehören unter anderem die Vermittlung der Sozial-, Methoden-, Fach- und Sachkompetenz. In welcher vielfältigen Form dies vermittelt wird und wie wir versuchen auf die immer größer werdende Vielfalt unserer Kinder sowie die individuelle Förderung und Forderung einzugehen , soll in den folgenden Punkten noch näher erläutert werden.

Das Begreifen der Schule als Lern- und Lebensort an dem sich alle wohl fühlen, stellt einer der Hauptpunkte unserer Unterrichtsarbeit dar.

Wir erziehen zur „... Achtung vor dem menschlichen Leben, zur Verantwortung für die Gemeinschaft und zu einem verantwortungsvollen Umgang mit der Umwelt und der Natur.“

Wir fördern „...die Offenheit gegenüber Europa und wecken das Verantwortungsgefühl für alle Menschen der Welt. Wir vermitteln Wissen und Können, entwickeln Fähigkeiten und Fertigkeiten und erziehen zur Aufgeschlossenheit ... „ (THÜRINGER SCHULGESETZ § 2)

2. Schulleben

a) Schwerpunkte unserer Unterrichtsarbeit

 

Rhythmisierung

An unserer Schule haben die Kinder die Möglichkeit sich von 7.40 Uhr bis 8.00 Uhr in ihrem Klassenraum einzufinden. Diese Zeit können sie  sowohl zur Vorbereitung auf den Unterricht nutzen als auch zum Ausführen anderer Aktivitäten wie malen, spielen, lesen, schreiben oder erzählen. In den jahrgangsgemischten Klassen finden sich die Kinder der jeweiligen Stammgruppe während der Gleitzeit in ihrem Stammgruppenraum ein. So haben sie schon vor dem Unterricht die Möglichkeit, sich untereinander auszutauschen und das Gefühl, als Stamm zusammen zu gehören, wird verstärkt. Der Unterricht wird im Block erteilt. In diesem Zeitraum wird individuell über eine Pause entschieden. Anschließend folgt die Frühstücks- und Hofpause. Findet kein Lehrerwechsel in der dritten und vierten Stunde statt, wird auch hier rhythmisiert gearbeitet.

 

Unterrichts- und Arbeitsformen

Wir sind daran interessiert, dass die Kinder unserer Schule einen abwechslungsreichen, interessanten und lebensnahen Unterricht erleben. Aus diesem Grund bieten wir verschiedene Unterrichts- und Arbeitsformen an:

  • Wochenplanarbeit
  • Tagesplanarbeit
  • Werkstätten
  • Angebots- und Stationslernen
  • soziales Lernen – mit Partnern, in der Gruppe oder allein
  • themenbezogene Projekte

 

Veränderte Schuleingangsphase in Klasse 1 und  2

 

In der Schuleingangsphase wird an unserer Schule nicht jahrgangsgemischt unterrichtet, sondern in homogenen Klassen. Aufgrund der vielen Kinder mit pädagogischem oder sonderpädagogischem Förderbedarf ist für uns die individuelle Förderung und Forderung eines jeden Kindes so am besten möglich.

Wichtig für uns ist, dass die Eltern schon bevor die Kinder die Schule besuchen, darüber informiert werden, was die Veränderte Schuleingangsphase für ihre Kinder konkret bedeutet:

 

 

Ziele der Schuleingangsphase:

  • Alle schulpflichtigen Kinder werden in eine Klasse im Bildungsgang Grundschule eingeschult.
  • Jedes Kind hat die Möglichkeit zu einer variablen Verweildauer in der Schuleingangsphase (1, 2 oder 3 Jahre).
  • Entwicklung von Selbstkompetenz – Selbstvertrauen der Kinder fördern, sich an problematische Aufgaben heranzuwagen.
  • Entwicklung von Sozialkompetenz – Förderung der Fähigkeit, mit anderen Kindern über Aufgabeninhalte, Probleme u. ä. zu sprechen.
  • Erwerb von Methodenkompetenz – grundlegende Verfahren und Strategien der Aufgabenbearbeitung sollen erworben werden.
  • Erwerb von Sachkompetenz – Erarbeitung und Anwendung von Wissen.
  • Individuelles und optimales Fördern und Fordern aller Schüler / die Differenzierung nimmt einen immer größeren Stellenwert ein.
  • Für jedes Kind sind die Möglichkeiten für ein erfolgreiches schulisches Weiterlernen gegeben.

Inhalte

Der Unterricht innerhalb der Schuleingangsphase befasst sich mit den Lehrplaninhalten der ersten beiden Schuljahre im Bildungsgang Grundschule. Dieser sieht u. a. folgende Entwicklungsschwerpunkte vor:

 

  • Entwicklung und Ausbildung von Rechtschreibfähigkeit
  • Schriftspracherwerb
  • Entwicklung von Lesekompetenz
  • Entwicklung und Ausbildung des Zahlenverständnisses
  • Erlangen von Rechenfertigkeiten in den verschiedenen Zahlenräumen
  • Schulung des Aufgabenverständnisses
  • Schulung und Ausbildung des räumlichen Vorstellungsvermögens
  • Anwenden von Lernspielen mit Selbstkontrolle
  • Fächerübergreifender Unterricht

 

Differenzierung

Um den Schülern optimale Lernchancen bieten zu können und im Zuge der Inklusion möglichst auch allen Schülern gerecht werden zu können, achten wir auf ausgewogene Arbeitsmaterialien und legen viel Wert auf Differenzierungsmöglichkeiten:

  • Qualitativ – Schwierigkeitsgrad ist geringer oder höher
  • Quantitativ – Menge der zu bearbeitenden Aufgaben ist geringer oder höher
  • Schüler können zwischen Angeboten wählen
  • Visuelle Hilfen durch Aufgabenkarten und Zeichen
  • Offene Aufgaben
  • Gesonderte Pläne für leistungsstarke und leistungsschwache Schüler
  • Lernhilfen

 

b) Schwerpunkte unserer Unterrichtsarbeit

in den Klassenstufen  3 und 4

 

Anknüpfend an die Schuleingangsphase haben wir auch den Unterricht in den 3. und 4. Klassen geöffnet.

Wir wenden verschiedene Unterrichtsformen und –methoden in allen Lernbereichen an.

Im Folgenden werden unsere Unterrichtsmethoden vorgestellt:

 

  1. Fächerübergreifender Unterricht
    Diese Form bedeutet, dass in verschiedenen Fächern das gleiche Thema bearbeitet wird.
  2. Wochenplanarbeit
    Die Schüler arbeiten selbstständig nach individuell gestalteten Wochenplänen, welche dem Leistungsniveau des einzelnen Kindes angepasst sind. Hier wird besonders bei der Partnerarbeit die Sozialkompetenz entwickelt und gefördert.
  3. Gruppenarbeiten
    In kleinen Gruppen bearbeiten die Kinder ein Thema und präsentieren die Ergebnisse ihrer Arbeit vor der Klasse.        
    Besonderes Augenmerk legen wir dabei auf die weitere Ausprägung der im Lehrplan verankerten Kompetenzen.        
    Dazu gehören:
  • Sachkompetenz
    Wissen anzuwenden, zu verknüpfen und zu beurteilen
  • Sozialkompetenz
    Angemessener Umgang mit anderen Kindern
  • Selbstkompetenz
    Eigene Stärken und Schwächen erkennen
  • Methodenkompetenz
    Kenntnis der Lernmethoden und Anwendung im Unterricht

 

Durch diese verschiedenen Lernmethoden ist es uns möglich, jedes Kind zu fördern und zu fordern.

In der Klasse 3 werden die Schüler intensiv auf die Kompetenztests in Deutsch und Mathematik vorbereitet. Wir nutzen hierbei die verschiedenen Lernmethoden. Besondere Bedeutung schenken wir dem verstehenden Lesen der Aufgabenstellungen, was in allen Unterrichtsfächern und Lernbereichen notwendig ist.

Unsere Schüler der vierten Klassen bereiten wir umfassend auf die weiterführenden Schulen vor. Persönliche Gespräche mit den Eltern und den Schülern helfen, die persönliche Schullaufbahn jedes Schülers zu bestimmen.

 

Die Gespräche zur Lernentwicklung in der Schuleingangsphase und die Lernentwicklungsgespräche in den Klassen 3/4 einschließlich der entsprechenden Dokumentation bieten den Lehrern die Möglichkeit, regelmäßig mit Eltern und Schülern den individuellen Leistungsstand und mögliche Potenziale zur Weiterentwicklung zu besprechen und miteinander im Gespräch zu bleiben

c) Aufgaben der Fachschaften Deutsch, Mathematik

und Heimat- und Sachkunde

Die Fachschaftsleiter organisieren den Erfahrungsaustausch aller im Fach unterrichtenden Lehrer. Außerdem werden die Bewertungsmaßstäbe und Kriterien für die Leistungsbewertung in den Fächern ausgearbeitet. So erreichen wir, dass in unserer Grundschule keine unterschiedlichen Bewertungen der Leistungen erfolgen.

Ebenso sind die Fachschaften verantwortlich, Fortbildungen anzuregen und evtl. zu organisieren.

Jede Fachschaft verfügt über einen Methoden- und Materialraum. Die Mitglieder der Fachschaften kontrollieren und bestellen die Unterrichtsmaterialien für das jeweilige Fach.

Die Fachschaftsleiter übernehmen die Planung und Durchführung von Wettbewerben und unterstützen Schulprojekte.

 

Deutsch: Lesewettbewerb „Wer wird Lesekönig?“

 

Mathematik: Mathematikwettbewerb „Wer wird Rechenmeister?“

Teilnahme an der Kreismeisterschaft Mathematik und am internationalen „Känguru-Mathematikwettbewerb“

 

Heimat- und Sachkunde: Vorbereitung der Waldjugendspiele

Verkehrserziehung / Umweltprojekte / Umwelttage /

„Agenda-Tag“ der Stadt Gotha

 

 

 

d) Förderung und Forderung im Unterricht

 

Unsere Schulanfänger verfügen beim Eintritt in die Schule über einen sehr unterschiedlichen Entwicklungsstand. Dies wird natürlich besonders in der Schuleingangsphase deutlich. Aber auch in den anderen Klassenstufen finden wir Kinder mit unterschiedlichem Leistungsniveau. Im Rahmen der Inklusion und damit verbundener Beschulung von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf in den verschiedensten Bereichen ist auch von Seiten unserer Lehrer ein Prozess des Umdenkens und der Neuorientierung verbunden, der auch noch nicht vollständig abgeschlossen ist. Wir sind, auch in enger Zusammenarbeit mit den Förderschullehrern bemüht, die bestmögliche Förderung der Schüler zu erreichen, stoßen aber immer wieder an Grenzen. Wir hoffen, dass diese durch mehr Personal, kleinere Klassen und entsprechender Fortbildung der Kollegen schnellstmöglich überwunden werden können.

Bei unserer Unterrichtsplanung achten wir außerdem darauf, dass diese Leistungsunterschiede berücksichtigt werden. So gibt es eine Förderung und Differenzierung für leistungsschwache Schüler und auch leistungsstarke Schüler werden entsprechend gefordert.

Durch die offenen Unterrichtsformen ist es uns möglich, individuell auf jeden einzelnen Schüler einzugehen. Besonders die Wochenplanarbeit ist dafür gut geeignet. Der Lehrer kann hier sowohl durch differenzierte Aufgabenstellungen als auch durch persönliche Hilfestellung bei einzelnen Schülern fördern und fordern. Außerdem werden in unserer Einrichtung Förderstunden angeboten. Innerhalb dieser Stunden nimmt eine weitere Lehrkraft am Unterricht teil und kümmert sich um besonders leistungsschwache Schüler. Grundlage dieses Förderunterrichtes bildet ein Förderplan, der vorher gemeinsam mit dem Klassenlehrer bzw. dem Fachlehrer und bei Bedarf dem Förderschullehrer erarbeitet und mit den Eltern und den Schülern besprochen wurde. Dieser wird für jedes Kind entsprechend seiner Fähigkeiten und Fertigkeiten individuell gestaltet. Fortlaufend wird in der Fördermappe dokumentiert, wie das Kind gefördert wurde.

Bei Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf findet außerdem eine individuelle Einzel- oder Gruppenförderung durch einen Förderschullehrer oder eine Sonderpädagogische Fachkraft statt.

Unsere Schüler können außerdem in verschiedenen Wettbewerben, die an unserer Schule stattfinden, ihr Leistungsvermögen unter Beweis stellen. Besonders begabte Schüler haben die Möglichkeit, auch an Kreismeisterschaften oder internationalen Wettbewerben teilzunehmen. Innerhalb des Unterrichts werden diese Schüler auf die entsprechenden Leistungsvergleiche vorbereitet.

In unserer Schule gibt es einen Beratungslehrer (Frau Stender), der als Ansprechpartner Schülern, Eltern und Lehrern gern zur Verfügung steht.

 

e) Projektarbeit als wichtiger Bestandteil unseres Unterrichts

 

Die Projektarbeit ist eine Lernform, in der die Schüler in Gruppen –oder Partnerarbeit zu einem festgelegten Thema ihr bereits vorhandenes Wissen anwenden und erweitern können. Das Lehrerkollegium berät meist zu Schuljahresbeginn gemeinsam mit den Schülern über die Inhalte und die Durchführung des Projekts. Diese Projektarbeit erfolgt überwiegend fächerübergreifend. Die Schüler dürfen eigene Ideen und Materialien einbringen und arbeiten zunehmend selbstständiger.

Am Ende des Projekts erfolgt die Präsentation der Ergebnisse in verschiedenen Formen (z.B. als Ausstellung oder vielfältiger Aufführungen der Projektgruppen vor allen Schülern, Lehrern und Erziehern)

 

Projekte der vergangenen Schuljahre waren zum Beispiel:

-          „Interessantes zur Kartoffel“

-          „Die Lebensweise der Indianer“

-          „So lebten die Steinzeitmenschen“

-          „Afrika“

-          „Europeade – Tänze und Musik verbinden in Europa“

-          Zirkus

 

Die erstmalig  durchgeführte Lesewoche im Schuljahr 2007/2008 lief unter dem Thema: „Astrid Lindgren“. Die Schüler lernten in dieser Woche die Autorin und einige ausgewählte Werke etwas genauer kennen und besuchten die Kinder- und Jugendbibliothek der Stadt Gotha. Zum Abschluss dieser „Astrid-Lindgren-Projektwoche“ wurden die Ergebisse in einer Ausstellung im Schulhaus gezeigt und im Rahmen einer gemeinsamen Veranstaltung wurden die „Lesekönige der Schule“ ermittelt

 

Des Weiteren führen wir jährlich jahreszeitenbezogene Projekte fächerübergreifend auf Klassenstufenbasis durch.  Dabei sind wir stets bestrebt, auch außerschulische Lernorte mit einzubeziehen.

Im Laufe eines Schuljahres haben das Projekt „Gesundes Schulfrühstück“ teilweise sogar in enger Kooperation mit verschiedenen Sportvereinen ebenso einen festen Platz wie die im Rahmen der Verkehrserziehung durchgeführten Verkehrssicherheitstage sowie die Schulung im Bereich der Motorik in Zusammenarbeit mit der Kreisverkehrswacht Gotha.

 

3. Unsere Schulordnung als Grundlage für ein harmonisches Lernen in unserer Schule

 

Wir wollen ohne Störungen lernen können !

 

  • Wir erscheinen pünktlich und mit den nötigen Schulmaterialien zum Unterricht.
  • Wir fertigen unsere Hausaufgaben regelmäßig, vollständig und sorgfältig an.
  • Wir stören unsere Mitschüler/innen nicht beim Lernen, Arbeiten und Spielen.
  • Wir respektieren und schonen die Sachen unserer Mitschüler/innen.

 

Wir wollen ohne Gefahren lernen können !

 

  • Wir wenden uns sofort an unsere Lehrerinnen, wenn uns jemand bedroht.
  • Wir rutschen nicht auf den Treppengeländern- das ist verboten!
  • Wir erholen uns in den großen Pausen auf unserem Schulhof.
  • Wir wollen auf den Fluren nicht rennen, lärmen oder mit dem Ball spielen.
  • Wir werfen nicht mit Schneebällen und Steinen- das ist verboten!
  • Wir unterlassen solche Spiele, die unsere Mitschüler/innen gefährden.
  • Wir verlassen das Schulgelände vor Schulschluss nicht ohne Erlaubnis.
  • Wir spielen in der Schule nicht mit Feuer. Wir bringen keine Messer und andere gefährliche Sachen mit in die Schule- das ist verboten!

 

Wir wollen uns umweltbewusst verhalten !

 

  • Wir schützen die Bäume und Sträucher.
  • Wir pflegen die Zimmerpflanzen in unserem Klassenraum und im Schulhaus.
  • Wir gehen sparsam mit Strom und Wasser, mit Papier und anderem Material um.
  • Wir hinterlassen die Toiletten stets in einem sauberen Zustand.
  • Wir schonen unsere schöne Schule und alle Einrichtungsgegenstände.
  • Wir sortieren die Abf älle in den Klassen in die Sammelbehälter- blau, gelb, grün.
  • Wir werfen Abfälle nicht auf den Boden, sondern in die vorgesehenen Behälter.
  • Wir schonen unsere Bücher, Hefte und die anderen Arbeitsmittel.
  • Wir bringen alle Fundsachen zum Hausmeister.
  • Wir sparen Abfall durch Mehrwegverpackungen für unser gesundes Frühstück.
  • Wir sind stolz auf unsere Umweltschule und pflegen unsere Umweltprojekte.

 

 

4. Umweltschulaktivitäten – Was zeichnet uns seit 17 Jahren als Umweltschule aus

 

a. ) Was haben wir schon alles erreicht

Schon seit 1991 profiliert sich die Schule auf natur- umwelt- und heimatkundlichem Gebiet. Dafür bekamen wir ab 1997 jedes Jahr von neuem den Titel „Umweltschule in Europa“ verliehen. Alle Klassen führen pro Schuljahr ein neues Umweltprojekt innerhalb des Schulgeländes oder in der Umgebung des Ortsteiles Siebleben durch. Darüber hinaus werden die Projekte aus den vergangenen Jahren mit den einzelnen Klassen fortgesetzt bzw. gepflegt und erweitert. Unsere Schule setzt sich somit seit vielen Jahren nachhaltig für die Umwelt ein. Seit 1991 haben wir auch eine Umweltschulordnung, die alle Schüler kennen und beachten. Außerdem wirkt unsere Schule in anderen Arbeitskreisen mit und errang weitere Titel:

-      Mitarbeit als Kooperationsschule im BLK Transfer-21 Programm

-      Schule im Grünen, Ausgezeichneter Schulgarten (1999 2. Platz in Thüringen).

-      1998, 1999, 2000, 2007, 2009, 2012 „Erich-Veit-Preis“ (lokaler Umweltpreis).

-      Mitarbeit an der lokalen Agenda 21 in Gotha (ganzjährig)

-      Jedes Jahr aktive Teilnahme am Aktionstag zur lokalen Agenda der Stadt Gotha

-      Jährliche Teilnahme an den Waldjugendspielen mit den 4. Klassen

 

c.) Langfristige Projekte

-      Pflege vorhandener Projekte auf dem Schulgrundstück z.B. Futterstation für Vögel, Insektenhotel, Kräuterspirale, Staudenbeet, Blumenkübel (ganzjährig)

-      Energiesparprojekt der ganzen Schule

  • „Energiedetektive“ sollen die Schüler sensibel machen für einen sparsamen Umgang mit unseren Ressourcen:

o   Heizungsdetektiv

o   Stromdetektiv

o   Müll-Detektiv

o   Wasserdetektiv

-      Weiterarbeit am Projekt „Nesselsee“

  • Weidenpflege am Nesselsee (Seeberg)
  • Bau einer weiteren Benjeshecke
  • Binden von Weidenbündeln für die Uferbefestigung

-      Weiterführung der Müllsortierung in den Klassen

-      Sammelaktion für Papiermüll: Unterstützt durch die Firma Sulo

-      Fortsetzung der Patenschaft über einen Uhu im Gothaer Tierpark

-      Tag der Artenvielfalt in Kooperation mit dem „Gustav-Freytag-Gymnasium“ und dem „Reggio-Kinderhaus“

-      Jährliche Teilnahme aller Klassen am „Frühjahrsputz der Stadt Gotha“

-      Jahresumweltprojekte aller Klassen in den vergangenen Schuljahren:

Projekt „Goethe und Schulgarten“ in enger Zusammenarbeit mit „Ökoherz“

Errichtung eines Naturspielplatzes auf unserem Schulgelände in Zusammenarbeit mit der Kreissparkasse Gotha und vielen fleißigen Helfern

Projekt „Naturnaher/kindgemäßer Schulhof“ im Schuljahr 2014/2015

 

Im Frühjahr finden jährlich klassenintern oder auch klassenstufenübergreifend 2-3 Umwelttage statt, an denen die Schüler ebenfalls an ihren Umweltprojekten arbeiten können. Diese Tage werden teilweise auch mit entsprechenden Referenten gestaltet.

c.) Partner der Umweltschule

 

Zur erfolgreichen Arbeit als Umweltschule gehört auch die Zusammenarbeit mit schulischen und außerschulischen Partnern, die uns jedes Jahr unterstützen. Dazu zählen:

-      Schüler, Eltern, Lehrer und Erzieher unserer Schule

-      Kinder und Erzieher aus dem „Reggio-Kinderhaus“ in Siebleben

-      Lehrer und Schüler des „Gustav-Freytag-Gymnasiums“

-      Interessengemeinschaft Natur- und Heimatfreunde Seeberg

-      Agenda 21 Beirat der Stadt Gotha

-      Stadt Gotha Abteilung „Stadtgrün“/Gartenamt

-      Firma Sulo

-      Gothaer Tierpark

-      Hausmeister der Schule

Sportliche Aktivitäten

Wir sind auf sportlichem Gebiet sehr aktiv.

Auf unserem Schulgelände befindet sich eine Turnhalle und ein großer Sportplatz.

Sportliche Höhepunkte innerhalb der Schule

  • Schulcrosslauf
  • Schulsportfest
  • Siebleber Pokal (Zweifelderballturnier)

 

Zur individuellen Förderung einzelner Schüler bieten wir:

  • Sportförderunterricht
  • Arbeitsgemeinschaft „Sport“ (wenn es die personellen Bedingungen zulassen)

 

Wir nehmen im Rahmen des Sportunterrichts an den Bundesjugendspielen und an dem Sportabzeichenwettbewerb teil.

 

Außerdem werden regelmäßig Sport- oder Tanzveranstaltungen mit verschiedenen Partnern wie z.B. dem „Basketballverein Gotha“, dem Tanzzentrum „M.Hirschel“ in Gera usw. organisiert

 

Regelmäßig führen wir auch einen UNICEF-Lauf an unserer Schule durch, bei dem die Hälfte des Geldes UNICEF und die andere Hälfte unserer Schule für verschiedene Projekte zugute kommt.

 

Sportliche Wettkämpfe auf Kreisebene

  • Schmerbacher Kreis-Crosslauf
  • Zweifelderballturnier des Kreises Gotha
  • Gothaer Citylauf
  • Fitness-Cup der Grundschulen
  • Leichtathletik-Cup der Grundschulen

 

6. Kindgerechte und vielseitige Hortbetreuung

 

Der Hort ist eine sozial-pädagogische und damit Familien ergänzende und schul- unterstützende Einrichtung innerhalb der Grundschule.

 

In unserer Grundschule “Gotha-Siebleben“ werden die ca. 150 Hortkinder.

von 8 Erzieherinnen betreut.

 

Die Kinder der Schuleingangsphase arbeiten mit ihren Erzieherinnen innerhalb der Gruppe.

Die Kinder der Klassen 3-4 nutzen ab 14.00 Uhr die Freizeitangebote sowie die Hausaufgabenzimmer im Rahmen der hortoffenen Arbeit.

 

Öffnungszeiten:

6.00 Uhr - 8.00 Uhr        Frühhort

16.00 Uhr -17.00 Uhr     Späthort täglich – außer freitags

6.00 Uhr -16.00 Uhr       in den Ferien

 

Schließzeiten: werden jeweils zu Schuljahresbeginn bekannt gegeben

 

Der Ganztagshortplatz umfasst eine Betreuung vom Ende des Unterrichts bis 16.00 Uhr  sowie die Ferienbetreuung. Außerdem kann der Früh- und Späthort genutzt werden.

 

Den Kindern wird eine abwechslungsreiche Betätigung mit einem sinnvollen Ausgleich zwischen Spiel und Anforderung ermöglicht.

Bei Problemen erhalten die Kinder individuelle Hilfe und Unterstützung

 

Unsere Hausaufgabenzimmer sind ab 13.30 Uhr bzw. 14.00 Uhr geöffnet.

Hier können die Kinder in ruhiger Atmosphäre ihre Hausaufgaben erledigen. Die Kontrolle erfolgt auf Vollständigkeit und Richtigkeit nach Absprache mit den Fachlehrern.

Mittwoch ist ein hausaufgaben freier Tag.

 

Im Rahmen der Freizeitgestaltung  können die Hortkinder täglich verschiedene Angebote nutzen.

Im Spielzimmer kann gebaut sowie die Puppenküche und das Spielhaus genutzt werden.

Im unteren Flur kann in einem extra Raum Tischtennis , Billard, Tischfußball gespielt werden.

Bastelangebote und Tischspiele nutzen, Lesen und Malen können die Kinder in zwei weiteren Gruppenräumen.

 

Auf unserem großen Freigelände können sich die Hortkinder möglichst täglich nach dem Mittagessen bewegen und ausgiebig spielen.

Auf dem Spielplatz sind eine Rutsche, Möglichkeiten zum Klettern und zum Bauen im Sand.

Für Fußball, Federball, Tennis, Seilspringen und andere sportliche Spiele nutzen die Kinder den großen Sportplatz.

 

Am Nachmittag kann außerdem in unserer „Lern- und Kinderküche“ gekocht und gebacken werden.

 

 

 

Jährliche Veranstaltungen:

 

Herbstfest mit Kartoffelfeuer

Schulweihnachtsfeier mit Programm

Osternachmittag

Hortabschlussfahrt

 

-Kindergeburtstagsfeiern (wenn möglich monatlich)

-Arbeitsgemeinschaften

-Beteiligung am Schulfasching sowie anderen schulischen Veranstaltungen

 

Feriengestaltung:

 

Den Ferienkindern werden täglich vielfältige Angebote auch außerhalb der Schule geboten.

Dadurch wird ein Unkostenbeitrag von etwa 10.00 € wöchentlich pro Kind nötig.

(z.B. Eintritt , Fahrgeld usw.)

Es finden im Sommer beispielsweise ganztägige Wandertage statt (z.B. Besichtigung des Lohmühlen-Museums und Segeln auf dem Stausee in Friemar)

Außerdem werden die Museen der Stadt Gotha, der Tierpark, das Kino oder das Bad besucht.

Jährlich im Herbst findet das Drachensteigen auf dem „Peter“ statt.

Auch der „Jugendclub-Siebleben“ bietet den Kindern verschiedene thematische Veranstaltungen an.

 

In den Ferien finden die Angebote und die Ferienbetreuung im wechselnden Ferienzentrum der GS „L.-Bechstein“ oder der GS „Gotha-Siebleben“ statt.

 

7. Außerunterrichtliche Arbeit

 

Außerhalb des Unterrichts finden viele kindgemäße Aktivitäten in unserer Schule statt. Neben Projekten, Festen, Wandertagen, Klassenfahrten und der Hortbetreuung gibt es nach dem Unterricht die Möglichkeit, in Arbeitsgemeinschaften mitzuwirken. Sie finden wöchentlich oder vierzehntägig, immer zur selben Zeit, statt. Die Schüler entscheiden jeweils zu Beginn des Schulhalbjahres selbst, in welcher Arbeitsgemeinschaft sie mitarbeiten möchten und melden sich an. Je nach Klassenstufe oder auch klassenstufenübergreifend werden von Lehrern, Erziehern oder Personen aus einem speziellen Fachbereich bzw. Sportvereinen Arbeitsgemeinschaften angeboten.

 

 

8. Feste, Feiern und Wettbewerbe

 

In jedem Schuljahr gibt es in unserer Schule die verschiedensten Höhepunkte, um den Kindern den Schulalltag interessanter und abwechslungsreicher zu gestalten. Gemeinsame schöne Erlebnisse stärken die Gemeinschaft und motivieren die Kinder, ihr Schulleben aktiv mitzugestalten.

So finden im Laufe eines Schuljahres für die Kinder verschiedene Feierlichkeiten und Wettbewerbe statt:

 

  • Crosslauf
  • Sportfest
  • Sportliche Leistungsvergleiche mit anderen Schulen
  • Herbstfest und Frühlingsfest im Hort
  • Weihnachtsfeiern in den Klassen oder Weihnachtsveranstaltung der ganzen Schule
  • Faschingsfeier
  • Schulfest (im 2-Jahres-Rhythmus)
  • Abschlussfest der 4.Klassen
  • Ermittlung der Lesekönige (in den Klassen und der Schule)
  • Mathemeisterschaft (der Klassen und der Schule)
  • Teilnahme von Schülern an internationalen Mathemeisterschaften (Känguru-Wettbewerb)
  • Tag der offenen Tür
  • Klassen- und Schuljahresabschlussfahrten

 

 

Da verschiedene Interessengebiete angesprochen werden, finden viele Schüler dabei die Gelegenheit, ihr Können unter Beweis zu stellen.

 

 

9. Wandertage / Klassenfahrten / Exkursionen

 

Fest verankert in unserem Schulleben sind Unternehmungen der Lehrer unserer Schule gemeinsam mit den Schülern.

Durch die Wandertage und Exkursionen wird das Zusammengehörigkeitsgefühl der Klassen  weiter gestärkt und gefestigt sowie die Schüler zu aktiv entdeckendem Lernen geführt.

 

Die drei Wandertage werden von den Klassenlehrern unter Berücksichtigung der Schülerwünsche organisiert und sind über das gesamte Schuljahr verteilt.

 

Exkursionen finden im Rahmen der verschiedensten Unterrichtsfächer z.B. in unserer Heimatstadt Gotha (Besuch von Museen, der Bibliothek) die Landeshauptstadt Erfurt, ortsansässige Firmen und Betriebe und in die nähere Schulumgebung zur genaueren Beobachtung von Pflanzen und Tieren statt.

Auch diese zielorientierten Exkursionen stellen die Vielseitigkeit unserer Schule sowie die feste Verankerung des Schulprojekts „Umweltschule in Europa“ in unsere Schulkonzeption dar.

 

Ein Höhepunkt des gemeinsamen Schullebens stellt für die 4.Klassen die mehrtägige Abschlussfahrt in eine Jugendherberge oder ein Schullandheim dar.

 

 

10. Kooperation mit dem „Reggio-Kinderhaus“

„Wir wollen den Kindern den Übergang vom Kindergarten in die Schule so leicht wie möglich gestalten“

Seit vielen Jahren arbeiten wir mit dem „Reggio-Kinderhaus“ zusammen. Um die Zusammenarbeit zum Wohle der Kinder noch intensiver zu gestalten, wurde am 1.4.2006 eine Kooperationsvereinbarung von beiden Seiten unterzeichnet. Das Ziel dieser Vereinbarung war und ist es, den Übergang vom Kindergarten in die Grundschule so problemlos wie möglich zu gestalten.

Aufgabe des Kindergartens ist es dabei, die Kinder langfristig und angemessen auf den Übergang vorzubereiten. Dabei sollen Basiskompetenzen gestärkt und schulnahe Kompetenzen entwickelt werden. Interesse an der Schule, Vorfreude auf die Schule und damit die Bereitschaft, ein Schulkind zu werden, sind von großer Bedeutung. Daran wollen beide Kooperationspartner arbeiten.

Aufgabe der Schule ist es, Unterricht so differenziert zu gestalten, dass unter Berücksichtigung der individuellen Unterschiede jedem Kind  die bestmögliche Unterstützung zuteil werden kann. Der Übergang vom Kindergarten in die Schule darf nicht als Bruchstelle sondern soll als Brücke zur nächsten Bildungsinstanz empfunden werden. Die Kontinuität der Bildungsprozesse muss gewährleistet sein.

Ausgehend von diesen Zielen wurde unser Kooperationsplan erarbeitet.

Eine besonders enge Zusammenarbeit gibt es zwischen den Kindern des Schulclubs (zukünftige Schulanfänger des „Reggio-Kinderhauses“) und den Schülern aus Klassenstufe 1.

Jedes Kindergartenkind hat ein Patenkind in der 1.Klasse. Diese Patenschaften wirken sich sehr positiv aus. Es entstehen erste Freundschaften, die Kindergartenkinder haben schon Ansprechpartner in der Schule und die Schulkinder fühlen sich für ihr Patenkind verantwortlich. Verschiedene Veranstaltungen sollen diese Patenschaften vertiefen und den Kindergartenkindern die Schule nahe bringen. So finden gegenseitige Besuche statt, gemeinsame Projekte werden durchgeführt und gemeinsame Feste gefeiert. Kommt das Kindergartenkind dann in die Schule, ist diese längst kein unbekannter Ort mehr.

Die Pädagogen der Schule und des Kindergartens führen gemeinsame Erfahrungsaustausche durch, besuchen gemeinsame Weiterbildungen und gemeinsam werden die zukünftigen Schulanfänger in Klassen eingeteilt .Die Schulleiterin und die Beratungslehrerin nehmen an Elternabenden im Kindergarten teil, um schon frühzeitig Fragen und Probleme des Eintritts in die Schule klären zu können. Die zukünftigen Klassenleiterinnen besuchen ihre zukünftigen Schüler im Kindergarten, so dass bereits ein vertrautes Verhältnis aufgebaut werden kann und schauen sich mit den zukünftigen Schulkindern gemeinsam das Bildungsbuch an. Natürlich sind die zukünftigen Lehrerinnen auch beim Zuckertütenfest im Kindergarten dabei, um die Kinder beim Übertritt in einen neuen Lebensabschnitt zu begleiten.

Auch zur Schuleinführung sind die Erzieherinnen Gäste in unserer Schule.

11. Kooperation mit dem „Gustav-Freytag-Gymnasium“

„Wir wollen unseren Schülern den Übergang in die weiterführenden Schulen so leicht wie möglich gestalten“

Schon seit mehreren Jahren zeigt sich die enge Verbindung zu unserem Stadtteil Gotha-Siebleben auch darin, dass wir intensive Kontakte zum „Gustav-Freytag-Gymnasium“ pflegen. Seit dem Schuljahr 2007/2008 gibt es einen Kooperationsvertrag zwischen unseren beiden Schulen.

 

Jährlich prägen die vielfältigsten gemeinsamen Aktionen unseren Schulalltag.

Dazu gehören unter anderem die Präsentationen unserer Umweltschularbeit beim „Agenda-Tag“ der Stadt Gotha, die gemeinsame Durchführung des „Tages der Artenvielfalt“ mit Schülern des „Gustav-Freytag-Gymnasiums“ sowie Kindern des „Reggio-Kinderhauses“ und damit in Verbindung stehende biologisch und geografische Exkursionen in unserer Schulumgebung. Außerdem führen wir im Rahmen der Umweltschularbeit beider Schulen gemeinsame Umweltprojekte durch. Dies soll in den nächsten Schuljahren noch weiter ausgebaut werden.

 

 

Im Rahmen des „Nationalen Vorlesetages“ im Herbst lesen ebenfalls Schüler der 5./6.Klassen des Gymnasiums in den 4.Klassen Ausschnitte aus ihren Lieblingsbüchern vor. Auch dies ist im Rahmen unserer Kooperation schon seit mehreren Jahren bereits zu einer sehr schönen Tradition geworden.

 

Um unseren Schülern den Übergang ins Gymnasium so leicht wie möglich zu gestalten, führen die Klassenlehrer der 4.Klassen in jedem Jahr intensive Gespräche mit den zukünftigen Klassenlehrern. Auch Hospitationen der Klassenlehrer der zukünftigen 5.Klassen sind möglich.

 

 

 

12. Elternarbeit

 

Sowohl im Rahmen der Elternsprechtage als auch bei der Planung und Vorbereitung verschiedenster schulischer und außerschulischer Veranstaltungen arbeiten die Lehrer/ Erzieher unserer Schule sehr gut mit den Eltern unserer Kinder zusammen.

 

Hierbei steht seitens der Schule ein aktuelles und umfassendes Informationsnetz zur Verfügung.

 

Zu Beginn jedes Schuljahres werden alle Eltern über die Sprechzeiten der in der jeweiligen Klasse unterrichtenden Lehrer informiert. Außerdem finden in jedem Schuljahr mindestens zwei für alle Klassen verbindliche Elternabende zu Beginn der Schulhalbjahre statt. Zusätzlich können sich alle Eltern im Rahmen der Gespräche zur Lernentwicklung (Klasse ½) und bei den Lernentwicklungsgesprächen (Klasse 3/4) über den aktuellen Leistungsstand ihres Kindes informieren.

Bei Problemen oder Fragen sind alle Lehrer und Erzieher nach vorheriger Terminabsprache natürlich auch jederzeit zu einem persönlichen Gespräch bereit, denn nur wenn auftretende Schwierigkeiten oder Probleme sofort geklärt werden, kann es uns gelingen, dass sich die Kinder in unserer Schule von Anfang an wohl fühlen.

 

Die gewählten Elternvertreter der einzelnen Klassen treffen sich regelmäßig mit der Schulleitung, um über aktuelle Termine oder auch Probleme zu sprechen und gemeinsam schulische bzw. außerschulische Veranstaltungen wie z.B. den „Tag der offenen Tür“ oder das Schulfest vorzubereiten. Hierbei wird die Schule durch die Mithilfe der Eltern sehr unterstützt.

 

Der Schulverein unserer Schule, der zur Zeit aus 47 Mitgliedern besteht, unterstützt die Schule vor allem durch die Mitgliedsbeiträge (Jahresbeitrag 8,00 €) und Spenden bei der Finanzierung verschiedener Veranstaltungen und Projekte.

 

Im Schuljahr 2006/2007 schenkte der Schulverein unserer Schule z.B. eine große Waldschänke als Lehr- und Begegnungsstätte für den Schulgarten. Im Schuljahr 2013/2014 unterstützte uns der Schulverein außerdem bei der Finanzierung der Umgestaltung unseres Schulhofs. Zur Schuleinführung bekommen alle „Erstklässler“ vom Schulverein ein Schulshirt geschenkt. Zu Weihnachten bei den Klassenfahrten und bei den verschiedensten Umweltprojekten unterstützt der Schulverein die einzelnen Klassen auch finanziell.

Um die Mitgliederzahl unseres Schulvereins weiter zu erhöhen, wirbt dieser unter anderem mit der Präsentation aktueller Vorhaben regelmäßig zu den verschiedensten Schulveranstaltungen und Elternabenden.

 

 

13. Öffentlichkeitsarbeit

„Wie präsentieren wir unsere Schule auf vielfältige Weise nach außen“

 

Die Vorstellung und Präsentation der Unterrichtsarbeit sowie der Vielfalt unserer Schule in der Öffentlichkeit ist für uns sehr wichtig. Nur so ist es uns möglich, auch außerhalb des Schulgebäudes zu zeigen, wie wir arbeiten und die Schüler bei uns lernen, spielen, feiern und sich wohl fühlen.

Im Hinblick auf die Öffentlichkeitsarbeit bilden die folgenden Dinge Hauptschwerpunkte unserer Öffentlichkeitsarbeit.

 

- Präsentation unserer Schule auf der Homepage unter www.gsgs.de

- Flyer mit wissenswerten Informationen über unsere Schule

- im Herbst „Tag der offenen Tür“ für interessierte Kinder und Eltern

- Vorstellung unserer Schule bei Elternabenden in Kindergärten

- „Power-Point-Präsentation“ zur Kurzvorstellung unserer Schule

- Vorstellung des Schulprofils im „Rathaus-Kurier“

 

Des weiteren beteiligen wir uns aktiv an Veranstaltungen im Ortsteil Siebleben wie „Adventsmarkt“ und „Sommerfest“ sowie am „Agenda-Tag“ und dem „Frühjahrsputz“ der Stadt Gotha, dem „Citylauf“ in Gotha und dem Gothardusfest. So präsentieren wir unsere Schule auf vielfältige Weise in der Öffentlichkeit.

Ein Schwerpunkt wird sein, dies in unserer weiteren Arbeit noch zu festigen und auszubauen.

 
Newsflash
September

Mi, 26.09.2018

Herbstfest Hort

Mi, 26.09.-Fr,28.09.2018

Umwelttage

Der Ferienplan der Herbstferien 2018 kann ab sofort unter "Schulhort" heruntergeladen werden


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